Das „alte“ Samsung Galaxy Tab 10.1 wurde von Apple angegriffen: wegen einer Geschmacksmuster-Verletzung durfte Samsung sein Tablet nicht mehr in Deutschland verkaufen – nach Meinung des Gerichts war das Design dem Apple iPad 2 zu ähnlich. Samsung hat nun überraschend eine elegante Lösung dieses Problems gefunden: mit neuem, silbernem Rand, der ein wenig auf die Vorderseite gezogen wurde und der die Lautsprecher enthält. Nun sieht das Samsung Galaxy Tab 10.1N ein wenig anders aus und ist damit aus (dieser) Schusslinie genommen.
In technischer Hinsicht wurde das Samsung Galaxy Tab 10.1N gegenüber seinem Vorgänger nur leicht verändert: so nimmt die rückseitige Kamera nun Fotos mit 3,2 statt 3 Megapixel auf, das Gewicht hat um 5 Gramm auf 570 Gramm zugenommen. Auch im Samsung Galaxy Tab 10.1N sorgt ein Zweikern-Prozessor mit 1 GHz Taktrate für erfreuliche Geschwindigkeit und Leistung bei Programmen, Filmen, Spielen und beim Surfen.
Leider weist das Tablet immer noch die gleichen Kritikpunkte wie früher (und wie das Apple iPad 2) auf: der interne Speicher ist nicht erweiterbar, außer dem Docking-Port sind keine Anschlüsse vorhanden – und Adapter müssen als Zubehör extra erworben werden. Ab sofort ist das Samsung Galaxy Tab 10.1N bei verschiedenen (Mobilfunk-) Anbietern in Versionen mit 16, 32 oder 64 GB internem Speicher und mit oder ohne UMTS-Modul erhältlich. Der Preis hängt natürlich davon ab, ob man das Tablet mit oder ohne Internetvertrag erwirbt.
Quellen: Samsung Galaxy Tab 10.1N via Samsung; areamobile.de und teltarif.de

